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Ermittlungsakte StreamingGate

Dossier: GLADII 1.1.3

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Dossier: GLADII 1.1.3 - Fakten, Features, Gutachten Bearbeiten

Produktionsdaten Bearbeiten

Bereich Details Quellen

Hersteller

unbekannt

Entwickler-Team

unbekannt

Programmiersprache

unbekannt

Verwendete Bibliotheken

unbekannt

Zertifizierte Entwicklungsumgebung

unbekannt

Zertifizierte Compiler-Plattform

unbekannt

Entwicklungsmodell

unbekannt (keine Information zu Softwareentwicklungsmodell)

Qualitätssicherungskonzept

unbekannt (keine Information zu angewendeten Normen)

Testverfahren

unbekannt (keine Information zu automatisierten Tests/Normen)

unterstützte Betriebssysteme/Versionen der Laufzeit-Umgebung

unbekannt

Herstellungsjahr

unbekannt

Produkt-Klassifizierung

  • Einstufung lediglich als 'Software'
  • aufgrund der komplexen Funktionalität wäre ein aufwendiges Überwachungsverfahren mit verschiedenen Verfahrensschritten bzw. ein Software-Paket mit speziellen Komponenten (je nach Platform, div. Streaming-Protokolle, Mediaplayer Konfigurationen/Versionen beim Nutzer, spezielle Betriebsysteme zum Beispiel Live-Betriebssysteme ohne Plattennutzung rein im Memory) zu erwarten gewesen
Auskunft des LG Köln / Quelle
... ... ...

Notwendige Features zur Video-Stream Überwachung Bearbeiten

Bereich Details Quellen

Traffic-Überwachung zwischen Nutzer und Video-Stream-Platform zur Ermittlung der IP-Adresse

  • kein verifizierter Funktionsnachweis bekannt
  • kein technisch nachvollziehbares Monitoring von aussen bekannt (ohne Eingriff in RedTube-Server und Empfänger-PC)
  • lediglich Tatsachenbehauptungen wurden veröffentlicht

Durch GLADII 1.1.3 überwachte/überwachbare Audio- und Video-Containerformate

  • keinerlei Hinweise auf die überwachten/überwachbaren Audio- und Video-Containerformate
  • möglich wären u.a.:
  • Flash Video Streaming
  • MP3
  • MP4
  • Nullsoft Streaming Video
  • Ogg (Vorbis, Theora)
  • QuickTime
  • RealMedia
  • Windows Media
  • FLAC
... ... ...

Notwendige Features zur Erkennung der permanten Speicherung des Video-Streams Bearbeiten

Bereich Details Quellen

Erkennung von Live-Betriebsystemen ohne Festplatte / Permanentspeicher

  • keinerlei Hinweise auf die Erkennung bzw. das Handling von Live-Betriebsystemen
  • Live-Betriebssysteme werden i.d.R. per DVD gestartet und verwenden lediglich den Arbeitsspeicher
  • der Verzicht auf Permanentspeicher (u.a. Festplatte) ist ein explizites Merkmal des Live-Betriebssystems
  • es gibt über 20 Live-Betriebssysteme (Quelle)
  • mögliche Live-Betriebsysteme wären u.a.:
  • Microsoft Windows PE
  • BartPE (auf Windows XP basierend)
  • WinBuilder (auf Windows basierend)
  • LiveSystem pro (auf Windows XP, Vista, Win7 und Win8 basierend)
  • Open Solaris Live-CD
  • SchilliX Live-CD: Basis ist OpenSolaris
  • Bankix wird vom c’t Magazin für sicheres E-Banking entwickelt und basiert auf Ubuntu.
  • Knoppix ist die wohl bekannteste Linux-Live-Distribution, auf DVD oder CD
  • Lightweight Portable Security (LPS) wurde vom US-Verteidigungsministerium entwickelt. Es ermöglicht sicheres Surfen im Internet (z.B. Online-Banking, Online-Sitzungen auf fremden Rechnern) und verhindert den Zugriff auf lokale Festplatten.
  • Freespire, eine kostenlose Variante des kommerziellen Betriebssystems Linspire
  • Morphix ist ein Projekt, bei dem man sich eine eigene Live-CD aus bestehenden Modulen bauen kann (wird nicht mehr weiterentwickelt)
  • Linux Mint ist eine auf Ubuntu basierende Distribution. Die eigentliche Installation des Betriebssystems erfolgt über das Live-System.
  • Pardus ist ein ausgereiftes Desktop-Betriebssystem mit hervorragender Hardware-Unterstützung, das auch als Live-System von CD/DVD benutzt werden kann.
  • Mandriva One Live-Distribution von Mandriva
  • SliTaz ist eines der kleinsten modernen Betriebssysteme mit einer grafischen Oberfläche. Es lässt sich auch auf die Festplatte installieren.
  • Ubuntu Privacy Remix ist eine auf Ubuntu basierende Live-CD mit dem Ziel, eine abgeschottete und sichere Arbeitsumgebung zur Bearbeitung sensibler Daten bereitzustellen.
  • Die Liste obiger OS ist ein Auszug aus Wikipedia (Quelle)

auf finale Speicherung überwachte bzw. überwachbare Mediaplayer

  • um die tatsächliche finale Speicherung (fclose) durch den Mediaplayer zu überwachen, wäre eine Anpassung von GLADII an die jeweilige Abspielsoftware notwendig
  • Angaben, welche Mediaplayer überwacht werden können, liegen nicht vor
  • erst mit dem finalen Fclose hätten alle gestreamten Daten den Computer des Nutzers einmal durchlaufen.
  • Der erfolgreiche finale Fclose kann nur in den laufenden Systemprozessen des Computers des Nutzers oder im temporären Bereich seiner Festplatte festgestellt werden.
... ... ...

Aussagen und Zitate der Beteilligten zur eingesezten SoftwareBearbeiten

Beteilligter Aussage/Zitat Quellen

Ralf Reichert

"Es war seinerzeit Bedingung von uns, zweifelsfrei dargelegt zu bekommen, dass die Software und deren Handhabung sich im gesetzlichen Rahmen bewegt. Dies ist durch mehrere Gutachten von bekannten Gutachterbüros (die kompletten Einblick in die Software hatten) bestätigt worden, so dass auch die Juristen keine Bedenken hatten. In diesen Gutachten wird explizit dargelegt, dass die Datenerhebung nicht gegen das Deutsche Strafgesetzbuch verstößt und nicht gegen das Deutsche Datenschutzgesetz." http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/The-Archive-AG-und-Redtube-Die-Offenbacher-Spur-der-Porno-Abmahner-20516.html

Ralf Reichert

"Auch für den plötzlichen Anstieg der Zugriffszahlen auf die urheberrechtlich geschützten Filme zum Zeitpunkt der IP-Erfassung hat Reichert eine Erklärung in petto: 'Wegen dem Einsatz einer Monitoring-Software zur Feststellung der Verfügbarkeit von den Medien-Dateien kann es zu einem Anstieg der Views auf den Portalseiten kommen', so der Firmengründer." http://www.focus.de/digital/abmahnungen-porno-streaming-redtube-rechteinhaber-betrugsvorwuerfe-2_id_3503077.html
Thomas Urmann Derzeit sei die technische Software zur Überwachung von Streaming-Nutzern ein Alleinstellungsmerkmal, sagt Urmann. Zu den technischen Details wollte er sich aber nicht äußern. http://www.stern.de/digital/online/der-fall-redtube-die-abmahnwelle-war-erst-der-anfang-2077144.html
Thomas Urmann “Hier ging es doch um Progessive Downloading. Fragen Sie mich nicht zu den technischen Details, aber auf Wikipedia ist nachzulesen, dass nach dem Anschauen eines solchen Streams nachher die gesamte Datei im temporären Ordner auf der Festplatte liegt.“ http://www.wbs-law.de/abmahnung-filesharing/abmahnkanzleien/abmahnung-u-c-rechtsanwaelte/thomas-urmann-diese-abmahnwelle-war-erst-der-anfang-49126/

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